Regionalgeschichte

Für den Inhalt dieser Seite ist die Kursleiterin Frau Juretzko verantwortlich.

Die Berichte werden fortlaufend geschrieben, bitte nach unten scrollen.

Regionale Geschichte für andere erlebbar und fassbarer zu machen, werden wir auch in diesem Schuljahr als unsere Aufgabe betrachten. So beteiligen wir uns z. B. wieder an der bundesweiten Aktion zum „Internationalen Museumstag“, den wir gemeinsam mit dem Museum vorbereiten und durchführen werden. Im Mai 2010 findet er unter dem Motto „Museums for Social Harmony – Museen für ein gesellschaftliches Miteinander“ statt.

In diesem Schuljahr werden wir uns außerdem vorrangig mit DDR – Geschichte befassen. Dabei wird unsere Schulgeschichte eine große Rolle spielen. Wir feiern nämlich den 35. Geburtstag unseres Schulgebäudes. Besonders interessiert sind wir an Geschichten von ehemaligen Schülern, die vor 35 Jahren in unserem Schulhaus lernten, Eltern, die halfen den Schulbetrieb zu ermöglichen und Lehrern, die hier lehrten. Bitte helfen Sie uns!!! Wir freuen uns über jeden, der uns etwas zu erzählen oder zu zeigen hat, was mit unserer Schulgeschichte zu tun hat.

Melden Sie sich bitte bei Frau Juretzko oder bei Elisa Hannig aus der  10. Klasse!

Zweiter Schwerpunkt für dieses Schuljahr ist das Thema „65 Jahre Kriegsende in unserer Region“. In diesem Zusammenhang werden wir die Schülerausstellung aus dem Jahre 2005 im HTI wieder aufbauen und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Wie im letzten Jahr werden wir auch die verschiedenen Ausstellungen im Museum besuchen.

Eine Gruppe von uns wird auch in diesem Schuljahr an den Modellplatten des Inselnordens arbeiten.

Unsere Kursteilnehmer starten in diesem Schuljahr ganz besonders motiviert, denn das letzte Schuljahr endete am 15. Juli 2009 mit einer Auszeichnungsveranstaltung in Schwerin zum „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“.

      

Bildquelle Körberstiftung

Gemeinsam mit dem Direktor des HTI Peenemünde Herrn Mühldorfer-Vogt und Frau Augustat fuhren Elisa Hannig und Dennis Wöge nach Schwerin. Auf der Landesverleihung im Landtag Mecklenburg – Vorpommern zeichneten der Kultusminister Henry Tesch und der Landesvizepräsident Andreas Bluhm die Landessieger und Preisträger aus. So erhielten hier auch unsere Schüler ihre Ehrung. Es ist eine hervorragende Leistung, bei der Vielzahl von Wettbewerbsteilnehmern aus der ganzen Bundesrepublik mit einem Förderpreis ausgezeichnet zu werden. Noch einmal herzlichen Glückwunsch!

An dieser Stelle auch ein Danke schön an Herrn Mühldorfer-Vogt und Frau Augustat, die es ermöglichten, dass unsere Schüler an dieser Veranstaltung teilnehmen konnten.

                                                                                                                                                                      R. Juretzko

Arbeit an den Modellplatten

  

Caligula – Menschenfresser

Caligula ein Projekt gegen Rechte Gewalt. Es ist ein Erlebnisprojekt des Künstlers Marcus Barwitzki. Er wurde mit der Rechtenszene in der eigenen Straße  konfrontiert und so kam das Projekt zustande. Wir besuchten diese Ausstellung am 4. Dezember 2009, durften an einem Workshop mit dem Künstler teilnehmen und konnten selbst die Ausstellung erleben. Und „Erleben“ bedeutete hier im wahrsten Sinne des Wortes. Herr Barwitzki erklärte uns nicht, was auf seinen Bildern zu sehen ist, sondern wir sollten sagen, was wir sehen und empfinden. Am Anfang fiel uns das zwar noch schwer, aber wir sahen uns immer schneller in seine sehr ungewöhnlichen Bilder hinein. Ungewöhnlich deshalb, weil auf allen Bilder „Caligula“ – der Soldatenstiefel in verschiedenster Form und Farbe zu sehen ist. Die Bilder haben uns sehr beeindruckt. Im zweiten Teil des Projektes stellten wir Buttons „Gegen Rechts“ bzw. „Für Demokratie“ her. Das kreative Gestalten machte uns viel Freude und am Ende hatten wir nicht nur einen sondern mehrere solcher Buttons in den Händen.

     

     

Dieser Nachmittag wird uns noch lange Erinnerung bleiben. Wir möchten uns an dieser Stelle auch bedanken bei Herrn Barwitzki für die tolle Ausstellung und seinen Workshop bei Frau Augustat für die Betreuung bei der Museumsleitung, die uns die Teilnahme an diesem Workshop ermöglichte! Danke!!

Januar

Am 25. Januar 2010 fuhr unsere Gruppe das erste Mal in diesem Jahr ins Museum. Aber diesmal erwartete uns eine ganz besondere Aufgabe.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Museums bauten wir im Projektraum des Museums unsere Schülerausstellung aus dem Jahre 2005 wieder auf. Da wir in diesem Jahr an das 65. Jahr des Kriegsendes erinnern wollen, ist diese Ausstellung auf jeden Fall noch aktuell. Um ebenfalls einen Beitrag für die Ausstellung zu leisten, haben wir in den letzten Wochen recherchiert, wie man in den Jahren bis 1990 in der BRD mit dem „8. Mai“ umgegangen ist. Das Ergebnis wird in die Ausstellung mit einfließen.

Von nun an werden Projektgruppen und interessierte Besucher wieder die Möglichkeit haben diese Schülerausstellung zum „Kriegsende in unserer Region“ zu sehen.

Nicht vergessen möchte ich, dass Nils, Tom und Kay in den letzten Wochen selbstständig in der Grafikabteilung des Museums wieder zwei Modellplatten fertig gestellt haben. Nun können wir die letzte geplante Platte beginnen.

     

März

Endlich am 15. März war es wieder soweit, wir fuhren zu unserer großen Reinigungsaktion ins Museum und öffneten die Vitrinen. Für viele aus unserer Gruppe, war es das erste Mal, dass sie sich an dieser Aktion beteiligten. Aber alle haben mit viel Engagement und Gründlichkeit ihre Aufgaben mit Unterstützung der Museumsmitarbeiter erledigt. So übernahmen Michelle und Heike die Vitrinen, die sich mit der Geschichte der Häftlinge im KZ  Dora befassen. Es ist schon ein seltsames Gefühl, diese Zeugnisse der Geschichte anzufassen. Nils und Tom widmeten sich den vielen Lampen und einigen Großexponaten, wie z. B. dem Propeller einer  britischen Lancaster. Cindy, Vivian, Elisa und Sven entstaubten ebenfalls Exponate und Vitrinen in der Hautausstellung des Museums.

Bei unserer Arbeit stellten wir auch fest, dass die Modellplatte nicht mehr ganz stimmte. Das heißt, dass die angestrahlten Punkte nicht mehr korrekt waren. Jetzt wurde es interessant für uns. Gemeinsam mit Herrn Kaufer versuchten wir die Fehler zu bereinigen. Es war gar nicht so einfach, die vielen Laserpointer auszurichten. Aber mit vereinten Kräften haben wir auch das geschafft.

   

     

Am 25.März 2010 wurde um 15.00 Uhr im HTM Peenemünde die Sonderausstellung „Kriegskinder – Begegnungen heute“ des Anne Frank Zentrums Berlin eröffnet.

Das Anne Frank Zentrum Berlin schrieb 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs den bundesweiten Wettbewerb „Kriegskinder“ aus. Die Idee war, dass Jugendliche Menschen in ihrem Umfeld befragten, die als Kinder einen Krieg erlebt hatten: ältere Zeugen des Zweiten Weltkriegs und junge Menschen, die erst vor kurzem vor einem Krieg geflohen sind.

Die Ergebnisse von 7 Teilnehmern, den Preisträgern des Bundespräsidenten Horst Köhler, kann man in dieser Ausstellung sehen.

Björn Bozinatzki und Friederike Huld lasen bei der Ausstellungseröffnung Ausschnitte aus den Berichten der Kriegskinder.

Besonders beeindruckt hat uns das Schicksal von Moghim Rahmati, der 1988 geboren wurde. 15 Jahre seines Lebens hat er im Krieg gelebt.

„Ich bin ein Kriegskind. In Deutschland denkt man bei diesem Begriff an die, die vor 1945 geboren sind – in grauer Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg. Doch Kriege und Kinder, die darunter leiden, gibt es überall – auch jetzt noch.“

Die Sonderausstellung wird bis zum 07.06.2010 im HTM Peenemünde zu sehen sein.

     

Fokus Denkmal

Fokus Denkmal ist der deutsche Beitrag  zu dem internationalen Jugend-Fotowettbewerb International Heritage Photographic Experience (IHPE). Er steht unter der Schirmherrschaft des Europarats.

Auch wir wollten unsere Region in Form digitaler Bilder entdecken und damit an diesem Wettbewerb teilnehmen. Zuletzt machten Kinder und Jugendliche aus 58 Ländern bei diesem Wettbewerb mit.

Wer konnte teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt waren Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre.

Was sollten wir tun?

Wir sollten Fotos schicken! Fotos von alten Baudenkmalen, die unser Interesse geweckt haben und zum diesjährigen Motto des Denkmaltags "Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr" einen Bezug haben. Einsendeschluss war der 15. April 2010.

Was sollt wir schicken?

Max. 3 digitale Bilder je Teilnehmer

Wohin?

Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Carolin Kolhoff, Koblenzer Straße 75, 53177 Bonn

Wer hatte sich was ausgewählt?

Claudia:             KZ Karlshagen I                                                                     
Sven:                Alte Wache                                             
Nils:                 Bunkerwarte Peenemünde                                                           
Elisa:                Kraftwerk + Kranbahn Peenemünde                            
Michelle:          Werkbahnwagen auf dem Gelände des HTM      
Vivian:              Bahnunterführung der Werkbahn in Karlshagen    
Kay:                  Peenebunker                                                                 

Heike:              Verladerampe der Werkbahn

Wir haben von unseren Bildern die drei besten ausgesucht. Anschließend haben wir diese auf CD gebrannt, jeder von uns schrieb einen kurzen Artikel für das Cover und dann ging es ab zur Post.

                                                                                                                                                                                                   Claudia Nickel

Hier eine Auswahl unserer Bilder                                                                                                                                               

     

  

     

Internationaler Museumstag

Wir die Arbeitsgruppe Regionalgeschichte der Heinrich - Heine – Schule Karlshagen präsentierten am 16. Mai 2010 von 11-16 Uhr die Ergebnisse der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Historisch – Technischen - Museum Peenemünde.

Unser Motto war an diesen Tag „ Museums For Social Harmony –Museen für ein gesellschaftliches Miteinander“. Der internationale Museumstag stand unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Bundesrates, Präsident des Senats der freien Hansestadt Bremen, Jens Böhrnsen.

Vorgestellt wurden die Projekte:

„Koffermuseum“

„ Das Kriegsende in unserer Region - Zeitzeugen berichten“

„ Das Kriegsende im Wandel der Geschichte“

„ Der 8. Mai in Deutschland“

Claudia, Sven, Nils und Cindy betreuten gemeinsam mit Frau Juretzko die Ausstellungsräume im HTM.

Wir freuten uns  auf einen lebendigen Internationalen Museumstag 2010 und viele Gäste. Fast 200 Menschen besuchten unsere kleine Ausstellung.

                                                                                                                                                                                  Heike Bergmann