Klassenfahrt der 6b

 

Die Klassenfahrt nach Fahren vom 19.4.2010-23.4.2010 war abwechslungsreich. Nach einer langen Zugfahrten kamen wir in Ventschow an. Die erste Herausforderung war eine Fahrradtour (8 km) zu unserer Unterkunft. Wir wurden mit einem warmen Essen begrüßt und den Betreuern vorgestellt, es waren: Haci, Tjoma, Julia, Horst und Kerstin.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns zu einer Vorstellungsrunde. Danach gab es draußen kleine Klettereinheiten, um zu testen, wie die Gruppe zusammen hält.

Es stellte sich heraus, dass wir als Klasse nicht gut zusammen halten.

Am nächsten Morgen gab es um 9.00 Uhr Frühstück. Die Essenzeiten wurden immer mit einem Tuten eines Nordhorns angekündigt. Bei manchen Schülern klappte es nicht, nach dem Frühstück das Geschirr abzuräumen und in den Geschirrspüler zu stellen.

Bei der Kletteraktion danach wurden verschiedene Einheiten angeboten: Jakobsleiter, Strickleiter, Kletterwand und Seilbahn. Wir sicherten uns gegenseitig, so waren schon die ersten Schritte bei der Teamarbeit in der Klasse getan. Bei dem abendlichen Stuhlkreis diskutierten wir über den kommenden Tag. Von den meisten kam der Vorschlag eine Kanutour zu machen. Horst und Kerstin bereiteten uns durch die Kanuschule darauf vor. Trotz Horsts Warnungen, dass die Tour anstrengend sein kann, war die Klasse von der Idee nicht abzubringen. Die Vorbereitungen wurden getroffen. Das es nicht so gut war, ist uns erst mitten in der Tour klar geworden. Es war das richtige Aprilwetter: mal schien die Sonne, dann regnete es. Es war anstrengend und es schien zu lang. Aber wir waren froh, dass wir die Kanutour schafften. Nachdem wir die Kanus gesäubert hatten, fuhren wir in Taxis zum Grünen Graßhalm. Auf der Fahrt hagelte es. Abends war Relaxen bei dem Film „Beverly Hills Ninja. Die Kampfwurst“ angesagt.

Am Donnerstag entschieden wir uns, nur zu faulenzen: eine Gruppe wollte Schoppen, die andere Seilbahn fahren. Auch Pokern war eine beliebte Beschäftigung. Am Nachmittag malten die Mädchen ein riesiges Bild von einem Strand auf Usedom. Später trafen wir uns draußen zur nächsten Gruppenübung. Haci hatte ein Spinnennetz gespannt. Der Sinn des Spiels war es, von einer Seite zur anderen durchzukommen, ohne die Seile zu berühren. Beim 2. Anlauf hatten wir es geschafft und es hat die Teamfähigkeit enorm gesteigert.

Der Abreisetag:  von 08.00 Uhr bis 09.00 Uhr war „Putzparty“ angesagt, dann begaben sich alle an den Frühstückstisch. Jetzt mussten noch alle ihre Koffer packen, danach fuhren wir zum Bahnhof.

Die Klasse hat nun einen besseren Zusammenhalt nach der Klassenfahrt.